Ethernet - Temperatur-Messtechnik PT100 PT1000

Messtechnik-Modul für Temperatur-Sensoren PT100 PT1000

Temperatur-Messtechnik PT100 Pt1000

EXDUL-393S100

  • 6 Temperatur PT100 PT1000
    Überspannungsschutz bis +/-45V
  • 1 Optokoppler-Eingang
  • 1 Zähler belegt einen Eingang
  • 1 Optokoppler-Ausgang
  • Programmierbare Logik
  • Modulinitiierte Meldung an PC
  • Watchdog
  • USB-Anschluss Plug&Play
Temperaturmessung Pt100Optokoppler AusgängeOptokoppler EingängeUSB SchnittstelleHutschienen geeignetSchraubklemmenDeutsche Beschreibung im Lieferumfang enthaltenEnglische Beschreibung im Internet verfügbarSoftware CD im Lieferumfang enthalten

Temperatur-Messtechnik für Sensoren PT100 PT1000

Das Messtechnik-Modul mit USB-Schnittstelle für Temperaturmessungen EXDUL-393S100 verfügt über 6 Temperaturmesseinheiten für die Temperatur-Sensoren PT100 und PT1000 mit jeweils eigener Stromquelle und Messeingängen. Der Anschluss der Platin-Messwiderstände erfolgt in der 3-Leiter-Schaltung. Hierdurch ist eine Ermittlung und Kompensation des Leitungswiderstandes zum Sensor durch das Modul möglich. Die Eingänge des Messumformers für die Sensoren sind mit einem Überspannungsschutz bis +/- 45 ausgestattet. Die Messung der einzelnen Sensoren erfolgt per Software-Befehl. Dabei kann sowohl die Temperatur als auch der Sensorwiderstand gemessen werden.

Digitaler Eingang über Optokoppler, Ausgang über Optokoppler

Das USB-Steuerungs-Modul EXDUL-393S100 besitzt einen digitalen Optokoppler-Eingäng und einen digitalen Optokoppler-Ausgang mit galvanischer Trennung. Der bipolare Optokoppler-Eingang ist mit einer zusätzlichen Überspannungsschutzdiode abgesichert. Der mit Verpolschutz-Diode geschützte Optokoppler-Ausgang kann einen maximalen Strom 150 mA schalten.

Eingang als Zähler nutzbar

Der Optokoppler-Eingang kann bei Bedarf auch als hardwareunterstützter 32Bit Zählereingäng programmiert werden. Der Zähler ist bis zu einer maximalen Eingangstakt von 5 kHz nutzbar. Um einen Datenverlust bei einem Stromausfall zu verhindern, wird der Zählerstand in einem Zeitabstand von 100µs im Modul gesichert und bei einem Restart des Moduls automatisch in das Zählerregister geladen.

Kommunikation über USB-Verbindung

Die Kommunikation zwischen PC und Modul erfolgt über das Senden und Empfangen von Byte-Arrays über die USB-Schnittstelle. Diese Kommunikation wird durch ein Handshakeprotokoll abgesichert.

Watchdog

Das EXDUL-Modul besitzt verschiedene Sicherheitsmechanismen. Sollte es jedoch zu einer Unterbrechung der Kommunikation kommen kann der integrierte Watchdog-Timer des Moduls zu Problembehebung verwendet werden.

Programmierbare Logik

In verschiedenen Anwendungen kann es von Vorteil sein, wenn das Modul selbständig auf Eingangssignale bzw. Änderungen an den Eingängen reagiert. Ohne diese Möglichkeit kann eine Änderung am Eingang nur durch regelmäßige Abfrage der Eingänge mittels Polling erkannt werden. Dieses Polling verursacht eine erhöhte Auslastung des Netzwerkes und des Rechners. Um diese eigenständige Reaktion des Moduls zu erzeugen werden vier Logikzweige mit jeweils vier Logikeingängen, einer Verknüpfung sowie einem Logikausgang zur Verfügung gestellt. Dieser Logikausgang kann dann mit einem Optokoppler-Ausgang verbunden werden oder als auch für Meldungen an den PC genutzt werden.

Stromversorgung

Das Modul kann mit der notwendigen Betriebsspannung über die USB-Schnittstelle oder extern mit einer Spannung zwischen 10 und 30 Volt versorgt werden.

Anschluss und Montage

Die Anschlüsse für die Spannungsversorgung sind wie die Anschlüsse der Sensoren, des Eingangs- und Ausgangsoptokopplers einer 24poligen Schraubklemmleiste zugeführt. Das kompakte Gehäuse erlaubt den Einsatz als mobiles Modul am Notebook sowie als Steuermodul im Steuerungs- und Maschinenbau mit einfacher Wandmontage oder unkomplizierter Montage auf DIN EN-Tragschienen.

Software, Treiber, Programmiersprachen

Für das USB-Modul EXDUL-393S100 ist für Windows® 10 oder höher kein Treiber notwendig. Das Modul wird selbstständig vom Betriebssystem erkannt. Für Windows® 7 und Windows® 8 steht ein Treiber zur Verfügung. Für den direkten Zugriff auf das Modul wird ein virtueller COM-Treiber werwendert welcher von vielen Hochsprachen wie C, C++, C# oder Visual Basic unterstützt wird.

Unterstützte Betriebssysteme und Programmiersprachen

Microsoft Windows®

VB.net®, C++.net®, C#.net®, Labview Tutorial®

Linux®

C®, C++®